Die Novellen des niederträchtigen Mister Finkel

In den dunklen Gassen des viktorianischen Londons lauert das Böse in Gestalt des reichen Aristokraten Mister Finkel. Durchdrungen von Gier und Bosheit, ist er bereit, alles zu zerstören, was sich ihm in den Weg stellt.

Als die junge Mina Van-Flught in sein Visier gerät, beginnt eine Tragödie von unermesslichem Ausmaß. Ihr Vater, ein erfolgreicher Geschäftsmann, und ihre Mutter werden Opfer von Mister Finkels eiskaltem Racheplan, während Mina selbst dem scheinbar nicht mehr enden wollenden Schrecken des Mister Finkel überlassen wird.

Doch Mina ist nicht bereit, sich ihrem Schicksal zu ergeben. In einer Welt voller Dunkelheit und Verderben kämpft sie verzweifelt um ihre Freiheit und Gerechtigkeit. Währenddessen hegt Mister Finkel dunkle Pläne, die ihn noch tiefer in den Abgrund der Bosheit treiben.

Eine Novelle voller Intrigen, krankhafter Leidenschaft und unerbittlicher Spannung, die den Leser in die düsteren Straßen des viktorianischen Londons entführt und die zerstörerische Macht des Bösen offenbart.

Stimmen zum Buch

5,0 von 5 Sternen Niederträchtig und richtig gut!

Bewertet in Deutschland am 26. Mai 2024

Wir vollziehen eine Zeitreise in das Jahr 1890 und begeben uns nach London. Dort treffen wir auf einen widerwärtigen Lustmolch, skrupellosen Aristokraten und boshaften Großindustriellen, der die Fäden der Londoner Gesellschaft fest in seinen Händen zu halten scheint. Und nicht nur die. Auch über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus reicht sein gieriger und narzisstischer Einfluss.
Kreuzen wir Wege in dieses greisen Mistkerls nun mit denen einer jungen, strahlenden Schönheit, dann mag daraus nichts Gutes entstehen. Angespornt von dem Willen, sie zu besitzen, zögert Mister Finkel nicht, die abgründigsten Missetaten zu begehen, um die unwillige und von ihm angewiderte Angebetete an seine Seite zu zwingen.
Wieder einmal zeigt der Autor seinen Hang zum morbiden, abstrusen und, unter uns gesagt, zum Wahnsinn. Wie skrupellos kann man einen Protagonisten (oder ist er hier gleichermaßen der Antagonist) gestalten?
Wortgewandt und bildgewaltig jagt und der Autor durch die Geschichte, nimmt kein Blatt vor den Mund und setzt immer nochmal einen obendrauf. Eindrucksvoll und doch irgendwie verstörend. Nichts anderes habe ich erwartet und bin deshalb vollauf zufrieden mit dem, was ich bekommen habe.
Wer es düster und abstrus mag, kommt hier voll auf seine Kosten!

Stimmen zum Buch

5,0 von 5 Sternen Unverzeihlich

Bewertet in Deutschland am 24. Juni 2024

Wie sehr ich es ablehne, durch die Bücher dieses Ausnahmeautors von meiner Arbeit abgelenkt zu werden. Hat man erst einmal Blut geleckt, will man alle Bücher, die der Feder des Herrn Grendel-Grim entstammen, verschlingen.

Wenn Sie als unschlüssiger Käufer das hier lesen, haben Sie "Der niederträchtige Mister Finkel: Eine düstere Novelle" wohl noch nicht gelesen. Bevor Sie daher dieses Buch kaufen, und mit ihm da landen, wo der Pfeffer wächst, lesen Sie erst mal Teil 1!

Falls Sie Mister Finkel gelesen haben - worauf warten Sie dann noch? Kaufen Sie es sofort! Ich warte ebenfalls mit Entzugserscheinungen auf den nächsten Schuss. Mein Beileid!

Mister Augustus Finkel

Hier ein paar Auszüge aus den Novellen des niederträchtigen Mister Finkel:

Hesperus – Das Flüstern der Schuld

Salerno, 1505: Der angesehene Patrizier Francesco di Lupo führt ein Leben voller Macht und Einfluss – bis ein Mord seine Welt aus den Fugen reißt. Während er verzweifelt versucht, seine Schuld zu verbergen, wird er von einem leisen Flüstern heimgesucht, das immer drängender und unerträglicher wird. Ist es sein eigenes Gewissen, das ihn quält, oder steckt etwas Dunkleres dahinter?

In einer Stadt, die von Gier, Verrat und verborgenen Abgründen geprägt ist, entfaltet sich ein gefährliches Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn verschwimmen. Als ein mysteriöser Mönch auftaucht und das Chaos seinen Höhepunkt erreicht, droht nicht nur Francescos Leben, sondern auch seine Seele endgültig zu zerbrechen.

Hesperus – Das Flüstern der Schuld ist ein düsterer Thriller über Schuld, Sühne und den Preis der Wahrheit. Eine Geschichte voller finsterer Intrigen, psychologischer Abgründe und unbarmherziger Spannung.

Hesperus - Die Pforten der Verderbnis

In "Hesperus - Die Pforten der Verderbnis" erwartet den Leser eine packende Reise in die düstersten Abgründe eines mittelalterlichen Klosters, das von Dämonen und menschlicher Schwäche zerrüttet ist. Die Geschichte entfaltet sich um Matteo, einen jungen Novizen, der sich gegen die teuflischen Versuchungen des finsteren Mönchs Hesperus behaupten muss.

Die Novelle kombiniert historische Authentizität mit packendem Horror und zeigt, wie die Sünden der menschlichen Seele – wie Gier, Zorn und Wollust – in teuflischer Perfektion genutzt werden, um das Kloster in den Abgrund zu stürzen. Mit einem Hauch von Mystik, düsteren Ritualen und komplexen Charakteren ist dieses Buch ein Muss für Fans von tiefgründigem Horror und düsterer Fantasy.

"Hesperus" stellt die Frage: Wie stark ist der Glaube, wenn die Verführung des Bösen allgegenwärtig ist?

 

Erschienen am 31.10.2024 

Misere, die bleibt - 
Wie Metallica mich in den Abgrund führte ...

Es begann mit einem Riff.

Nicht mit einer Melodie. Nicht mit einem sanften Akkord, der sich ins Gedächtnis schlich. Nein. Es begann mit einem verdammten Donnern.

Eine tiefe, vibrierende Saite, angeschlagen mit der Wucht eines Urteils, das längst gefällt war.

„You just stood there screaming…“

Ich saß in meinem dunklen Zimmer, das Glas in der Hand, während draußen die Stadt atmete, lebte, verrottete. Die Nacht hing schwer, ein Versprechen oder eine Warnung – wer konnte das schon sagen?

Metallica.

My Friend of Misery.

Ich hörte nicht nur zu. Ich fühlte es.

Den Wahnsinn, der sich langsam in den Gedanken einnistet. Die Misere, die sich nicht laut ankündigt, sondern dich lächelnd in die Arme schließt.

Und ich wusste: Da ist eine Geschichte.

Vielleicht war sie schon immer da.

Warum Metallica?

Es gibt Bands, die unterhalten. Die liefern, was du erwartest, und dann verschwinden.

Und dann gibt es Metallica.

Nicht nur eine Band.

Ein Echo. Ein dunkler Spiegel, in dem du dich selbst erkennst – wenn du es wagst, lange genug hineinzusehen.

Es ist Hetfields Stimme.

Nicht glatt. Nicht schön.

Eine Stimme, die mehr gelitten hat, als sie hätte tun sollen.

Ein raues Knurren, das die Wahrheit ausspuckt, ob du sie hören willst oder nicht.

Es ist die Art, wie er singt – nicht als Barde, sondern als Mann, der zu viel gesehen hat, um noch an Märchen zu glauben.

Die Wut. Die Verzweiflung. Der verdammte Unterton aus Einsamkeit.

Ich habe es immer geliebt.

Weil Metallica nicht von Helden singt.

Sie singen von denen, die gefallen sind.

Von denen, die weitergehen, obwohl nichts mehr übrig ist.

Von denen, die verstanden haben, dass es kein Happy End gibt – nur eine letzte Zigarette im Regen und die Frage, ob es das alles wert war.

Und dann war sie da.

Eris.

Sie kam nicht als flüchtige Idee. Nicht als Inspiration, die aus dem Nichts auftauchte.

Sie war schon da.

Ich hatte sie immer gekannt.

Die Art Frau, die du ansiehst – und weißt, dass du verloren bist.

Nicht, weil sie dich zwingt.

Sondern weil sie dich wollen lässt.

Eris ist keine Femme fatale aus einem billigen Noir-Film.

Sie ist etwas Reales. Etwas Altes.

Ein Flüstern im Kopf. Eine dunkle Note in einem Song, den du nicht mehr ausblenden kannst.

Ein Blick. Ein Lächeln. Eine Hand an deinem Nacken.

Und ehe du dich versiehst, gehört dir nichts mehr.

Nicht einmal du selbst.

Declan Moore wusste das nicht.

Er wusste nur, dass er sich nach etwas sehnte, das er nicht benennen konnte.

Und als er Eris traf, glaubte er, es gefunden zu haben.

Aber Eris war nie eine Antwort.

Sie war die Frage, die ihn zerstörte.

My Friend of Misery – Und was danach kam

Ich schreibe oft zu Musik.

Aber Metallica ist kein Soundtrack.

Es ist ein verdammtes Ritual.

Es beginnt leise. Eine Melodie. Ein Akkord.

Und dann kommt der Sturm.

Ein Wahnsinn, der sich langsam aufbaut, ein Crescendo, das sich nicht mehr stoppen lässt.

So schreibe ich.

Nicht geplant.

Nicht sanft.

Ich lasse mich fallen – so wie Declan sich fallen ließ.

So wie jeder sich irgendwann fallen lässt, wenn er lange genug in die Dunkelheit starrt.

Und das ist Eris - My Queen of Misery.

Ein Sturz.

Ein Verdammnislied.

Ein Buch, das dir zuflüstert, dass du nicht davonlaufen kannst – weil Misere nicht kommt.

Sie war schon immer da.

Und sie wartet.

... auf Dich!

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